Mexicos Osten

Jupii, nach 4 Wochen Warten auf die reparierte Kamera geht’s heute endlich weiter. Unsere Freunde Margit und Jörg sind bereits in Huamantla, wo am 14./15. August ein grosses Fest zu Maria Himmelfahrt gefeiert wird. In ganz Mexiko ist dies ein grosser Feiertag, aber in diesem kleinen Dorf soll es ganz besonders sein. Logisch möchten auch wir hin. Obwohl die Zeit knapp ist, machen wir einen Zwischenstopp in Angahuan. In unmittelbarer Nachbarschaft dieses kleinen Bergdorfes hat ein Vulkanausbruch am 21. Februar 1943 das Dorf San Juan verschüttet. Aus dem Lavakegel schaut nur noch der Kirchturm raus.

 

So fahren wir auf der engen Bergstrasse bis auf  2700 m über Meer. Unterwegs staunen wir einmal mehr über die Strassenarbeiter die tief gebückt und mit schwungvollen Bewegungen das Gras am Strassenrand mit Macheten schneiden. Vorbei an Hirten mit ihren Schaf- oder Ziegenherden geht’s in einem ständigen auf und ab immer höher. In den alten Bergdörfern sehen wir viele indogene Menschen, die Frauen in ihren traditionellen Trachten. Weite bunte Röcke, Blusen in kräftigen Farben und die alten Frauen tragen noch ein speziell gefaltetes Kopftuch. Am Strassenrand werden neben den üblichen Früchten Kirschen angeboten! Wir können nicht widerstehen und bestellen ein Kilogramm. Allerdings staunen wir nicht schlecht als der junge Mann umgerechnet 11.- Franken dafür will. Wir finden das eine Unverschämtheit und geben die Früchte wieder zurück. Man muss wissen, dass man hier in Mexiko für weniger Geld zu Zweit ein wunderbares Mittagessen  mit Getränken bekommt.

 

Während unserer Fahrt durch diese wilde Bergwelt hat sich der Himmel immer mehr bedeckt und bei unserer Ankunft in Ancahuan regnet es in strömen. Im Dorf selber gibt es nur eine sehr schlechte Kopfsteinstrasse. Alle Nebengassen sind Naturboden und bei diesem Wetter sehr schlecht zu befahren. Die kleinen einstöckigen Häuser stehen eng aneinandergeschmiegt und auf den schmalen  Gassen ist kaum ein Durchkommen. Vor uns hält ein Polizeiauto und Hanspeter steigt trotz Regen aus um nach dem Weg zu fragen. Die Polizisten fahren uns voran. Seit Guadalajara schmückt ein Schweizerkreuz die Motorhaube unseres Vans. Anscheinend werden wir immer mal wieder mit dem Roten Kreuz verwechselt. So staunen auch hier einige Menschen hinter dem seltsamen Konvoi von Polizeiauto und Hilfsorganisation hinterher. Aber wir kommen sicher an und beim Plaudern meint der junge Mann: “Der Weg zum versunkenen Dorf ist nicht sehr bequem. Wenn sie wollen, komme ich morgen mit Pferden vorbei und wir reiten gemeinsam hin“. Mein Einwand, dass ich nicht reiten kann tut er mit den Worten ab, dass das kein Problem sei. Die Pferde seien sehr ruhig und trittsicher. So ist es beschlossene Sache. Morgen kommt er um halb neun. So sind wir noch vor der grossen Hitze zurück und können weiter in Richtung Huamantla fahren.

 

Am Morgen dem 13.!! steht er mit seinen Pferden da und meint: “Haben sie keine Angst. Einmal kurz durchatmen und dann geht’s schon“. Er führt mein Pferd und gibt mir noch Tipps wie ich sitzen soll, wenn es steil bergab geht. Langsam gewöhne ich mich an die Bewegung und ich habe sogar Zeit die paradiesische Natur um uns zu geniessen. Wir sind ganz allein unterwegs und die Vögel begrüssen einen wunderschönen Morgen. Ohne Zwischenfall kommen wir am Vulkankegel an. Von hier geht’s zu Fuss weiter. Unser Führer nimmt sich viel Zeit zum Erzählen über das Leben hier in den Bergen und über das Unglück des Vulkanausbruches. Immer wieder macht er uns auf Bruchstücke von Häusermauern aufmerksam und wir nähern uns langsam dem Kirchturm und sehen hier, seitwärts verschoben, noch die gegenüberliegende Wand wo der Altar steht. So weit wir schauen sehen wir erkaltete Lava. Aber einen Meter vor dem Altar hat der Strom angehalten und ist drum herum geflossen! Noch heute kommen die Menschen zu diesem ganz besonderen Ort zum Beten und der Altar ist mit frischen Blumen geschmückt. „Nur das Kreuz über dem Altar ist eine Nachahmung“, meint unser Führer. „Das Original haben die Bewohner zu ihrer neuen Kirche nach Nuevo San Juan mitgenommen. Bei der Katastrophe hatten die Menschen grosses Glück. Kein Einziger wurde verletzt“. Alle zusammen trinken wir noch etwas, bevor wir zurück reiten. Nun zeigt sich, was ich für ein tolles Pferd habe. Ich bekomme die Zügel mit den Worten in die Hand: „Sie werden sehen, dass es viel ruhiger läuft, wenn ich nicht voran gehe. So sieht es genau wo es hintritt und es ist für sie beide angenehmer“. So ist es denn auch tatsächlich. Sicher kommen wir bei unserem Schnüfeli an und verabschieden uns ganz herzlich.

 

Wir haben es geschafft. Am 24. August kommen wir am Nachmittag in Huamantla an, finden einen Standplatz im Innenhof einer hiesigen Familie – und dank Handy haben wir auch bald Margit und Jörg gefunden. Die Madonna wird erst um Mitternacht aus der Kirche getragen. So haben wir genug Zeit um zuzuschauen wie die Strassen geschmückt werden. Was wir da sehen ist wohl einzigartig auf der Welt. Kilometerweit werden die Strassen des Ortes mit bunten Teppichen geschmückt. Diese werden, wie Sandbilder, mit Hilfe von Schablonen gestreut. Das Material, so glauben wir, ist eingefärbtes Sägemehl. Mit kräftigen Farben werden die wunderschönen Teppiche hergestellt. Es scheint, als ob ein Wettbewerb unter den Anwohnern jeder Strasse herrschen würde. Es sind regelrechte Kunstwerke und  zusammen mit dem Blumenschmuck ein wahrer Farbenrausch. Zusammen mit den vielen Menschen spazieren wir von Strasse zu Strasse um die Kunstwerke zu bewundern und kommen so zur Kirche, auf deren Vorplatz die Musik spielt. Die Seiten des Platzes sind mit grossen Blumenbildern geschmückt. Bunte Bänder und fantastische Blumengestecke schmücken das Kircheninnere. Alles ist so prachtvoll, wie ich es noch nie gesehen habe. In der Kirche wird – bei offenen Türen - die Messe gelesen, auf dem Hof spielt die Mariachimusik und die fliegenden Händler preisen allerlei zum Essen und Kurioses an – und niemand stört sich am Trubel. Bei einem guten Essen und mit viel Erzählen geht es nun gegen Mitternacht. Um 01,°°Uhr wird die Madonna mit Feuerwerk und Glockengeläut aus der Kirche gebracht und durch die geschmückten Gassen und Strassen geführt. Am Morgen um 07.°°Uhr kehrt sie dann wieder Heim.  Wir nutzen die Zeit zum schlafen – oder versuchen es wenigstens.

 

Heute gegen Mittag treffen wir uns wieder mit unseren Freunden. Wir wollen zum Rodeo das heute Samstag stattfindet. Wir staunen nicht schlecht wie sauber die Strassen schon wieder aufgeräumt sind. Bei der Kirche herrscht immer noch reger Betrieb. Wie gestern - drinnen wird Gottesdienst gefeiert und auf dem Vorplatz spielt die Musik. In der Stierkampfarena zeigen die Vaqueros  in Einzel- und Mannschaftswettkämpfen  was ein Coyboy so alles können muss. Sehr Eindrücklich und ich muss zugeben, wir freuen uns jedesmal, wenn ein Stier oder ein Wildpferd die Jungs austrickst. Gegen Abend gehen wir noch einmal in „unser“ Restaurant und besprechen unsere Weiterreise. Margit und Jörg wollen bis nach Panama durchfahren und ihr Auto erst da verschiffen, während wir unser Auto schon in Mexiko verladen wollen. Was wir nun von ihnen hören – und als Reiseunterlagen erhalten – hört sich sehr ‚gluschtig’ an und wir wollen noch einmal über unsere Weiterreise nachdenken. In den unsicheren Staaten könnten wir den Kontakt zueinander enger halten. Sei es durch das Email, SMS oder durch gemeinsame Standplätze. Das würde uns Beiden Schutz geben. Nun wird es aber höchste Zeit für das grosse Feuerwerk und wir spazieren wieder zur Kirche runter. Danach verabschieden wir uns mit dem Versprechen, dass wir uns über die Weiterreise bis Panama Gedanken machen und uns dann wieder melden. So verabschieden wir uns herzlich und sind uns einig: Wir hatten wieder eine tolle Zeit zusammen und freuen uns schon aufs Nächste mal.

 

Unsere heutigen Ziele heissen Puebla und das im Westen angrenzende Cholula. Beide Orte liegen in einem fruchtbaren weiten Tal, umgeben von vier hohen Vulkanen. Darunter auch der bekannte Popocatepetl. Puebla steht auf der Liste der Unesco als Weltkulturerbe. Dies vor allem wegen der vielen Bauten aus der Kolonialzeit. Natürlich geniessen auch wir einen Spaziergang durch die Altstadt und besuchen die ganz in Gold ausgekleidete Rosenkranz-Kapelle. Mir verschlägt es ganz einfach die Sprache! Ich habe noch nie so einen Prunk gesehen! Es geht hier zu wie in einem Museum – beten ist unmöglich und nach dem Staunen kommt der Wunsch; Augen schliessen – oder schnell raus hier. Wir entschliessen uns für das Zweite. Innen dieser Glanz – und vor der Tür steht eine alte Frau und bittet um etwas zu essen!

Wir besuchen in der näheren Umgebung noch drei aussergewöhnliche Kirchen. Die Eine steht in Tonantzintla und ist im innern vollständig ausgeschmückt mit Stuckornamenten in Form von Blumen, Früchten, Tieren, Masken und stellt das indianische Paradies dar. Die Zweite steht in Acatepec. Ihre wunderschöne Fassade ist mit glänzenden bunten Talavera-Kacheln (eine Spezialität dieser Region) ausgekleidet. Das Innere ist auch hier mit einer Fülle von goldüberzogenen Stuckornamenten geschmückt. Die Dritte Kirche steht auf einem Hügel in Cholula, wo wir auch wohnen. Am Fuss des Hügels wurden und werden in Ausgrabungen Rund um die Tepanapa-Pyramide die Ruinen der alten Stadt erforscht. Cholula gilt als eine der ältesten Städten Amerikas, die seit etwa 200 v. Chr. bis heute ununterbrochen bewohnt ist. Von dieser Kirche nun hat man einen 350° Blick bis zu den grossen Vulkanen. Leider verwehrt uns der Dunst (oder Smog?) den Blick auf den Popocatepetl. Dafür belohnen wir uns auf dem Aufstieg mit einer Portion gerösteter Heuschrecken. Eine Spezialität dieser Region, die es nur in dieser Jahreszeit gibt. Na ja, sagen wir mal so: Die andere Jahreszeitliche Spezialität, das Chile en Nogales in Puebla hat uns besser geschmeckt.

 

Es ist schon der 23. August und wir starten heute zur Besichtigung der Pyramidenanlage von Teotihuacan. Dieser Ort liegt in einer trockenen Hochebene und gilt als einer der wichtigsten Orte des alten Amerika. Die ältesten Funde datieren auf eine Zeit um 100 v. Chr. und es heisst, dass die Stadt schon 500 Jahre nicht mehr bewohnt war als die Azteken diesen Ort wieder besiedelten. Sie konnten sich die riesigen Bauten nur als ein Werk der Götter vorstellen und so kam die Stadtanlage zu ihrem Namen Teotihuacan, was ‚Heimat der Götter’ bedeutet.

Obwohl noch heute ein Grossteil nicht ausgegraben und erforscht ist, sind die Dimensionen beeindruckend. Eigentlich weiss man sehr wenig über das damalige Leben. Die Funde beweisen aber eine hohe Kultur und Wissenschaft. Der Einfluss dieses Volkes konnte bis ins heutige Guatemala nachgewiesen werden.

Wir beginnen unseren Rundgang bei der Zitadelle und der Pyramide von Quetzalcoatl und gehen der 2 km langen und 40 m breiten Strasse des Todes entlang zur Mondpyramide. Sie ist 45 Meter hoch und von ihr geniessen wir einen tollen Blick über die Anlage und das Umland. Zur Rechten steht die mächtige Sonnenpyramide. Mit 70 Metern die Höchste dieser Anlage. Von den schmückenden Wandmalereien, den Steinplastiken und den prächtigen Flachreliefs sind leider nur noch wenige zu sehen. Wie so oft sind die schönsten Stücke in den Museen ausgestellt. Wir haben einige Musen vor Ort und eines in Xalapa besucht. Prächtig ausgestellt stehen sie auf Steinsäulen oder hinter Glas. Schön präsentiert, aber ohne dass Bilder oder Skizzen auf den ursprünglichen Fundort hinweisen sind sie zwar schön – aber Heimatlos. ( Museen- und Kunstkenner entschuldigen bitte meine laienhafte Darstellung. Aber so habe ich es halt empfunden). Leider ist auch an den Originalplätzen kein Hinweis zu finden, wie es vor der ‚Plünderung’ für die Museen ausgesehen hat. Schade! Trotzdem hat sich der Besuch dieser grossartigen Stadt gelohnt und es geht schon gegen Abend wie wir uns auf den Heimweg machen. Vom vielen Laufen und erklettern der Pyramiden sind wir doch recht müde und hungrig. Wir finden, zwei gute Gründe um das Abendessen in einem gemütlichen Restaurant zu geniessen. Hier werden wir von der Gesangskunst eines Troubadour überrascht. Sich nur auf der Gitarre begleitend singt er mit seiner grossartigen Stimme bekannte und unbekannte Weisen. Einfach begeisternd! Es gibt keinen Liederwunsch der Gäste die er nicht erfüllen kann. Schade sind Claire und Heinz nicht da. Das würde ihnen gefallen.

 

Auf Nebenstrassen und durch  unterschiedlichste Landschaften haben wir am 26. August El Tajin erreicht. Diese Anlage hatte ihre hohe Zeit etwa zusammen mit Teotihuacan, wirkt aber kleiner und liegt zwischen Hügeln umgeben von tropischem Urwald. Obwohl die Stätte von über 50 000 Menschen bewohnt war, ist sie nicht so ausgedehnt. Die Tempel, Häuser und Pyramiden stehen enger und auf verschiedenen Ebenen. Was wohl auf das unebene Gelände zurück zu führen ist. Uns gefällt es hier. Die ganze Anlage wirkt irgendwie ‚heimeliger’. Einige der grossartigsten Kunstgegenstände werden wir im Museum in Xalapa sehen. Weil es hier tropisch heiss ist, wollen wir noch einmal zurück ins mexikanische Hochland. So bietet sich der Naturpark mit dem über 4000 Meter hohen Vulkan Cofre de Perote direkt an. Bei schönem Wetter soll man von da bis zum Popocatepetl sehen, der uns bis dahin verborgen blieb. Also von fast Meereshöhe wieder zurück auf 4000 Meter Höhe! Die Strassen werden immer enger und enden in einem sehr holprigen Kopfsteinpflaster. Aber wir kommen glücklich bei Sonnenschein an und freuen uns auf den Aufstieg am nächsten Morgen. – Ja – und dann kommt in der Nacht der grosse Regen und am Morgen ist es so kalt, dass wir heizen müssen. Der Gipfel liegt in dichtem Nebel und wieder ist es nichts mit dem Blick auf den Popocatepetl. Mist!! In dieser Kälte wollen wir aber nicht ausharren und so entschliessen wir uns zur Weiterfahrt.

 

 

Nach dem Besuch des archäologischen Museums in Xalapa und dem botanischen Garten sind wir auf dem Weg nach Tuxtla und Catemaco. Diese Orte sind bekannt wegen der olmekischen Kultur (bekannt durch die Riesenköpfe die hier gefunden wurden), aber auch wegen der Natur. So gibt es hier einen ,verwunschenen See’ von dem man bis heute nicht weiss, warum das Wasser in der Trockenzeit ansteigt und in der Regenzeit fällt. Ausserdem gibt es hier sehr schöne Wasserfälle die in die Cadera eines Vulkans stürzen und auf dem drittgrössten Süsswassersee Mexikos können Vogel- und Affeninseln besucht werden. Die hügelige Landschaft, die vielen Flüsse und Seen haben der Region den Namen ‚Schweiz vom Land Veracruz’ gegeben. Allerdings sind die grünen Hügel aus Vulkanen entstanden und die Seen sind ehemalige Krater die sich mit Wasser gefüllt haben. Wir fühlen uns hier sehr wohl und geborgen. Ein Grund dafür ist bestimmt die Führsorge die wir erfahren. Schon auf der Fahrt hierher begann es mit heftigen Bauchkrämpfen – und dann hat uns die Rache des Montezuma 10 Tage voll im Griff! Zum Glück wohnt hier in Catemaco ein Schweizer Arzt und so sind wir gut aufgehoben. Natürlich, nach der Genesung geniessen wir die Umgebung. Hier gibt es viel Landwirtschaft. Vor allem wird Mais und Tabak angebaut. Wir besuchen eine Tabakfabrik und werden von einem Angestellten durch die Anlage geführt. Was uns zuerst auffällt ist die grosse Sauberkeit auf dem Gelände und in den Hallen. Hier werden in reiner Handarbeit jeden Tag 120 000 Zigarren der verschiedensten Sorten hergestellt. Um eine gleich bleibende Qualität zu erhalten, wird der Tabaksamen an die Bauern abgegeben und die Pflanzungen kontrolliert. Nach der Ernte und der Trocknung der Tabakblätter werden diese in den Lagerhallen der Fabrik für 2 Jahre gelagert bevor sie in die Verarbeitung kommen. Vor der Verpackung wird noch einmal jede Zigarre kontrolliert. Erst dann kommen die Puros in den Verkauf und werden in die ganze Welt versandt. Hanspeter kann es sich nicht verkneifen und ersteht eine Schachtel. Dabei tröstet er mich mit den Worten: „Schau, diese Sorte wurde sogar mit einem Diplom eines französischen Raucherclubs ausgezeichnet“. Na ja, stinken tun sie aber trotzdem!